Hauptplatz, 86899 Landsberg am Lech
geöffnet täglich 10 - 18 Uhr
Mit dem Anbau eines modernen Sitzungssaals an das historische Rathaus der Stadt Landsberg am Lech im Jahr 2009 schuf das Architekturbüro Bembé und Dellinger ein lichtdurchflutetes elegantes Foyer. Die Stadt Landsberg fördert die Kunst, indem sie hier zeitgenössischen Künstlern eine Ausstellungsmöglichkeit bietet. Kuratiert vom Neuen Stadtmuseum sind hier in etwa monatlicher Folge neue Ausstellungen zu bewundern. Als eine Studiobühe ist hier auch Raum für experimentelle Projekt.
Der Eintritt ist frei.
Flyer Rathausgalerie 11/2009 - 8/2010
→ Daisy Fischer - Neue Skulpturen
Do 5. August - 30. August 2010,
Öffentliche Vernissage Do 5. August um 19 Uhr, Einführung Dr. Ulla Ziegler
„Die neuen Arbeiten von Daisy Fischer bestätigen einmal mehr die Eigenschaft ihres Formwillens im Umgang mit Holz. Ob klein oder in großer Ausdehnung, ihre Skulpturen haben stets die Kraft, auch im Verharren den Raum zu bestimmen.“ Prof. Mechthild Lobisch
→ Diana Angela Gmelin - Leben - fließend und abenteuerlich
Do 1. Juli - Do 29. Juli 2010,
Öffentliche Vernissage Do 1. Juli 2010 um 19 Uhr, Musikalische Einstimmung von Miriam Wanka mit Querflöte, Tanzperformance von Anke Arina, Einblicke in Bilder und „Leben - fließend und abenteuerlich“ durch die Malerin Diana Angela Gmelin
„Unsere innere Haltung, Ausrichtung und Öffnung lässt das Leben zu einem
Abenteuer werden, stets in Verwandlung, Werden, Vergehen und SEIN.“
Diana Angela Gmelin spielt mit kraftvollen Farbfeldern in Acryl, Erde,
Pigment. Linien fließen und fliegen über die Leinwände und nehmen die
Betrachter mit auf eine abenteuerliche Reise…
→ Margarete Bartsch - Kleine Werkschau
Do 20. Mai - So 20. Juni 2010
Öffentliche Vernissage Do 20. Mai 2010 um 19:30 Uhr, Einführung: Dr. Gudrun Szczepanek, Musik: Doro Heckelsmüller
Bilder folgen bei ihrer Entstehung nicht immer den Vorstellungen des Malers. Sie finden ihre eigene Verwirklichung.
→ goldener glanz -
Malerische Auseinandersetzung der Künstlerin Gotlind Timmermanns mit der Ausstattung der Stadtpfarrkirche
So 25. April - So 16. Mai 2010,
Öffentliche Einführung und 'Begegnung mit der Künstlerin So 9. Mai 2010 von 19:00 bis 19:30 Uhr (vor dem Rathauskonzert)
Im Rahmen der Kulturwoche zur Eröffnung der Stadtpfarrkirche
„Gold ist eigentlich keine Farbe, sondern ein Metall. (In der Kunst kommt es doch vielfach zum Einsatz immer inhaltlich verknüpft mit hohem Wert oder Gottes Licht. Eingesetzt als Hintergrund gotischer Altarbilder wirkt es nah und fern zugleich.) In der Ausstattung barocker Bauwerke wie der Landsberger Stadtpfarrkirche bringt die frisch gereinigte Vergoldung der Ornamente die Pracht des Bauwerkes zur Geltung und macht die Idee einer Loslösung der Materie hin zum Licht sichtbar. Gold als Farbe lädt ein, mineralische Töne mit tiefen Klängen, leuchtend warmes Strahlen mit kalten fast künstlichem Leuchten in ein Zusammenspiel oder in Konkurrenz zu bringen und sich so der magischen Wirkung und Faszination dieses Materials zu nähern.“ Gotlind Timmermanns
→ Otto Scherer - Skulpturen und Wandobjekte
Mi 31. März - 22. April 2010
Öffentliche Vernissage Mittwoch Mi 31. März 2010 um 19 Uhr
Der Keramikkünstler Otto Scherer studiert wie in einer Versuchsreihe die geometrische Grundform des Würfels. Scherer erforscht diese Form in Varianten: Er schneidet den Quader scheinbar in Scheiben, versieht einen Quader mit morgensternartigen Stacheln oder enthüllt, dass im Quader ein Kugel als Urform steckt. Beschränkt auf die symmetrische Form erhalten die Quader eine elementare Wucht.
In der Kombination mit den hochsinnlichen Glasuren entsteht Keramikkunst für das technische Zeitalter – künstlerische „Zauberwürfel“.
→ Helmut Zimmermann - Kalligraphien
So 29. November 2009 - So 31. Januar 2010
Als Teil der Helmut Zimmermann - Retrospektive im Neuen Stadtmuseum sind im Rathausfoyer Arbeiten aus der Werkgruppe Kalligraphie zu sehen.
Auf seiner Japanreise 1982 war Helmut Zimmermann (geb.1924) der traditionellen japanische Kunst der Kalligraphie begegnet. Kalligraphie, die Kunst des „Schönschreibens“ (von griechisch kalós, schön, gut und gráphein, schreiben), ist in der Philosophie des Zen, ebenso wie die Teezeremonie oder Bogenschießen ein geistlicher Übungsweg. Es gilt jeweils aus einem Zustand geistiger Sammlung das tradierte Schriftzeichen in einem Zug mit dem Pinsel neu zu realisieren.
Die im Rathausfoyer ausgestellten Werke wirken wie eine Synthese von japanischer Kalligraphie und abendländischem (abstraktem) Expressionismus. In ihnen arbeitet Zimmermann weiter im kalligraphischen Pinselschwung, knüpft nun aber an klassische Motive, wie die Landschaft (landschaftliche Improvisationen) und das Blumenstillleben (Erstes Espengrün – Strahlung) an.
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