Heute bezeichnet Rokoko eine Phase der europäischen Kunst, die im 18. Jh. zwischen Barock und Klassizismus anzusiedeln ist. Der neue Stil breitete sich von Frankreich aus, wo er neben dem klassischen Spätbarock entstand, von dem er jedoch zu unterscheiden ist. Im Rokoko zeigt sich keine Verfallserscheinung des Barock und keine letzte Blüte des Spätbarock, sondern ein eigener Stil der Leichtigkeit.1)
Bis heute aber prägen die Kirchen des bayerischen Rokoko die Kunstregion zwischen Ammersee und Lech; sie eröffnen uns einen barocken Himmel auf Erden. Mit den Bauten des Rokoko werben die Orte entlang der romantischen Straße. Die Rocaille ist zum Zeichen für die Kunst geworden. So vergibt die Stadt Landsberg ihren Kulturpreis in Form einer goldenen und silbernen Rocaille.2)
Die geistliche Ausprägung des Rokokostils [→ Geistliches Rokoko] stellt eine europäische Besonderheit dar.
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