Barrierefreies Museum
Als Lern- und Bildungsort soll das Stadtmuseum Landsberg allen Menschen offenstehen. Uns ist es daher wichtig, mit Maßnahmen zu Barrierefreiheit und Inklusion einen Mehrwert für alle Besucher zu schaffen, ob mit oder ohne Einschränkungen. Im Zuge der Sanierung und der neuen Museumskonzeption haben wir gezielt Barrieren abgebaut und an praktikablen Lösungen für unser denkmalgeschütztes Gebäude gearbeitet.
Barrierefreies Bewegen zum und im Museum
Grundlage für die Bewegungsfreiheit im Museum ist die räumliche und bauliche Barrierefreiheit, die im Zuge der Sanierung hergestellt wurde.
In unmittelbarer Nähe des Museums steht ein neuer Behindertenparkplatz zur Verfügung. Er befindet sich am Ende der Von-Helfenstein-Gasse an der Durchfahrt zum Agrarbildungszentrum, Kommerzienrat-Winklhofer-Straße. Die Anfahrt erfolgt über die Kommerzienrat-Winklhofer Straße. Vom Behindertenparkplatz aus kommen Sie stufenlos und ohne Gefälle über den Fußgängerpfad bis zum Museumseingang.
Auch wenn Sie an der Stadtmauer und entlang der Malteserstraße parken, kommen Sie über das Agrarbildungszentrum in der Kommerzienrat-Winklhofer-Straße barrierefrei zum Museum.
Im Museum sind Eingang, Verkehrswege, Ausstellungs- und Servicebereiche und Garderobe stufenlos und an unterschiedliche Bedürfnisse angepasst. Ein barrierefreier Aufzug verbindet alle Geschosse und Ausstellungsbereiche. Bauliche Maßnahmen in historischer Bausubstanz stellen immer eine gewisse Herausforderung dar und wurden im Zuge der Sanierung sorgsam ausgelotet.
Ein Orientierungs- und Leitsystem erleichtert das Zurechtfinden im Museum für alle Besucher. Taktile Pläne geben in jedem Stockwerk Orientierungshilfe.
Inklusive Ausstellungsgestaltung und Vermittlung
Das Museum will ein niedrigschwelliger Ort sein und kulturelle Teilhabe fördern.
Unsere Ausstellungen sollen nicht nur räumlich barrierefrei begehbar sein, sondern auch einfache Zugänge zu den Inhalten ermöglichen. Gut lesbare Schrift, möglichst einfache Texte und klare Grafik erleichtern nicht nur Menschen mit Einschränkungen in Sehvermögen, Lesen, Lernen oder Sprachkenntnissen den Besuch, sondern sind für alle Besucher angenehmer. Hörstationen, taktile und interaktive Elemente sind zusätzlich mit Braille-Schrift versehen.
In den neuen Ausstellungen gibt es zahlreiche Aktiv- und Mitmachstationen, Taststationen, Spiele, viele Hörstücke und ergänzende Medieninhalte. Nach dem Mehr-Sinne-Prinzip gestalten wir das Museum abwechslungsreich und entwickeln Zugänge für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Vorlieben.
In der MuseumsApp finden Sie nicht nur Audioguide-Touren in Deutsch, Englisch und Italienisch, sondern auch einen Rundgang mit Audiodeskription sowie einen Rundgang in einfacherer Sprache.
Kurz und gut: Das neue Museum soll ein Erlebnis für jedermann sein.












